Erfahrungsbericht #5 Müll abladen strengstens verboten!

30. März 2010

Hier gibts die Bilder zum Bericht

7.10 Uhr mit Jack Johnson aufgewacht – wunderbar!
War irgendwie einer der ersten – nur n Mädel, welches schon am Wäschewaschen war.
Hab nach der „Morgentoilette“ nach Charly geschaut, da stand er auch grad auf – sogar n bisschen verwundert, dass ich schon wach war.

Haben uns dann auch recht fix auf den Weg zu den ersten Schulen gemacht, in der ersten „Social Institution for Kids“ Schulgeld für ein Kind bezahlt und etwas für den Schulbetrieb hinterlassen.

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Es war ne sehr schöne Schule, doch so gepflegt und sauber diese Einrichtung des Mutter Teresa Ordens war, lag sie quasi unmittelbar neben einer Straße die mit Müll zugepflastert war. Trotz des Schildes mit der Aufschrift “Dumping strictly prohibited!”

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Wie man sich sicherlich vorstellen kann leider ein sehr häufiges Bild, da die Menschen entweder nicht die Möglichkeit haben, oder aufgrund mangelnden Umweltbewusstseins die Möglichkeiten nicht nutzen, den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen –
ergo: plastic, plastic, everywhere – sehr erschütternd aber eben Realität!

Nach nem kleinen Fußmarsch durch sandig, trockene, säuerliche Hitze gab’s erstmal Frühstück in nem kleinen Shop – jawohl – Tapalapa! Mit Kartoffel, Ei und Jumbo :)
Mich hat’s unheimlich gefreut, dass Charly hier so aufblühte, rumscherzte, sang und tanzte … sehr cool das ganze :)!!!

Weiter ging es zu einer Schule einer großen Organisation – deren Namen ich hier nicht nennen möchte – um zwei Jungs das Schulgeld direkt beim Rektor/Konrektor zu übergeben.

Große Organisation?
Ja, denn Aufgrund des Schulsystems sind leider häufige Schulwechsel innerhalb einer Periode notwendig, da manche Schulen z.B. nur 2 von 6 Jahren aufgrund des Raumangebots und der finanziellen Mitteln anbieten können. (Die Primary-School geht 6 Jahre, die Secondary-Highschool nach gutem Abschluss der Primary-School weitere 5 Jahre). Somit sind häufige Wechsel also vorprogrammiert und die Schüler haben keine andere Wahl als in die Schule zu gehen, die ihr Schuljahr anbietet.
Leider wurden trotz der guten Führung etc. einige Vorurteile bestätigt – es ist traurig zu sehen, wie manche Einrichtungen einfach alleine gelassen werden.

Es stellte sich dann auch noch raus, dass wir total vergessen haben, dass Osterferien sind.
Heute war also der letzte Schultag! Scheibenkleister!!! Mal schauen, was wir in der Ferienzeit da noch alles bewältigen können und ob wir es überhaupt schaffen, alle Schulen abzuklappern.
Gegen 16.00 Uhr ging es dann mit dem Bustaxi noch mal zum Flughafen um zu schauen, ob meine Tasche vielleicht angekommen ist. „Verzeihung, könnten Sie das Loch im Boden Ihres Fahrzeugs bitte zuschweißen?! Geht das?!“ Vielen Dank!!! :) … Was ne Fahrt!

Am Flughafen musste ich dann durch die Kontrolle, musste warten und wurde von einer Flughafenangestellten gefragt, ob ich sie sponsern kann. Leider musste ich verneinen, da bei uns das Geld leider auch nicht auf den Bäumen wächst. Ja auch solche Dinge erlebt man ab und zu :) – aber … „No problem“
Nachdem dann die dicken, englischen Touris endlich ihre ca. 300 Gepäckstücke in Empfang nahmen, die wohlgemerkt alle ankamen, war ich dran, zu checken, ob meins irgendwo rumliegt … aber leider Fehlanzeige! Naja – klappt ja auch alles ganz gut ohne ;)!

Etwas frustriert aufgrund der Osterferien, des Gepäcks und der Müdigkeit gings dann gegen 18/19 Uhr nach Hause. Abendessen, Smalltalk und ab ins Bett! Die Zeit verging wie im Flug!

Here I am … on the road (in my bed) again! Here I am .. Turn the page!

Bis denne

Euer Anda

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